"Freie Akademie Loidholdhof"

 

STEINER-STUDIEN

‹Dreikönigsmotiv›, Pastellskizze, 14.12.1923

Werkbetrachtung

14. Dezember 2019, 19 Uhr

 

 

KUNST UND ERKENNTNIS

RUDOLF STEINERS ‹ÄSTHETIK DER ZUKUNFT›

Seminar mit Roland Halfen

15. und 16. November 2019

Wenig bekannt ist, dass Rudolf Steiner zur Zeit seiner Arbeit an der «Philosophie der Freiheit» eine Ästhetik verfassen wollte, ein Vorhaben, das jedoch nie zur Ausführung kam. Worum es in dieser Ästhetik gehen sollte, rekonstruiert Roland Halfen vor dem Hintergrund seiner langjährigen Tätigkeit als Herausgeber des künstlerischen Werkes von Rudolf Steiner. Er entwickelt den ästhetischen Impuls Rudolf Steiners als zentrales Moment der Anthroposophie und arbeitet heraus, weshalb Rudolf Steiner selbst von einer «Ästhetik der Zukunft» sprechen konnte.

 

 PROGramm

 

 

ATELIER

Bilder von Hannes Weigert

19. und 20. Oktober 2019

 

 

 

SCHWARZ_GRÜN

RUDOLF STEINERS FÜNFTE SKIZZE FÜR MALER.

ELEMENTE EINER MALERISCHEN SCHULUNG (V)

 

Werkstatt mit Hannes Weigert und Miriam Wahl

27. bis 29. September 2019

 

Programm

 

 

STUMME SPRACHE

Eurythmie-Werkstatt mit Saskia Barnes

24. und 25. August 2019

 

Programm 

 

 

WALD

INNERES LEBEN.
ELEMENTE EINER MALERISCHEN SCHULUNG (IV)

Werkstatt mit Yves Berger, Bodo von Plato und Hannes Weigert

7. bis 10 Juni 2019

 

Programm 

 

 

AN DEN GRENZEN DER ICH-ERFAHRUNG

GOETHES „DREI EHRFURCHTEN“ UND IHRE BEDEUTUNG FÜR EINE PSYCHOLOGIE DES ICH

Seminar mit Wolf-Ulrich Klünker

10. und 11. Mai 2019

 

Anthroposophie wurde von Rudolf Steiner als wissenschaftliche Spitzenforschung der Zukunft (unserer Gegenwart) konzipiert, nicht als esoterische Sonderlehre. Als Psychologie sollte sie eine humane und existenziell wirksame Selbsterkenntnis und Therapie begründen. Das erscheint heute vor dem Hintergrund wichtig, dass die Wissenschaft Gefühl und Wille nicht mehr berücksichtigen können – der Mensch ist in seiner seelischen Existenz gefährdet. – Wolf-Ulrich Klünker.

 

Programm

 

 

 

ERFAHRBARES LERNEN

DIE UNERWARTETE GELUNGENE HANDLUNG

Werkstatt mit Albert de Vries und Achim Leibing

7. und 8. Mai 2019

 

Im pädagogischen oder sozialtherapeutischen Kontext sind wir immer wieder mit auffälligem oder störendem Verhalten konfrontiert. Herkömmliche Ansätze helfen oft nicht weiter, die Beteiligten stoßen nicht selten an ihre Grenzen. Die Methode des erfahrbaren Lernens knüpft unmittelbar an diese Verhaltensart an. Es zeigt, wie in all unseren Handlungsmustern eine positive, individuelle Willensintention zugrunde liegt und wie wir diese entdecken, fördern und für unseren Alltag nützen können. Dabei zeigt sich, wie jeder einzelne Mensch, auch wenn er äußerlich noch so chaotisch oder zerstreut erscheinen mag, einen Zugang zu sich und seiner Umgebung finden und damit auch einen wesentlichen Beitrag für die Allgemeinheit leisten kann. Die Methode des Erfahrbaren Lernens gibt uns nicht nur wertvolle Hinweise wie wir Personen in der Verwirklichung ihrer individuellen Willensintention unterstützen können, sie zeigt uns auch, wie wir es vermeiden können ihnen dabei permanent den Weg zu verstellen und wie wir selber als Mensch an Menschen wachsen können! - Achim Leibing

 

Programm

 

 

 

DIE FLÄCHE   

ZUM BEGRIFF DER MALEREI BEI HEGEL UND STEINER

ELEMENTE EINER MALERISCHEN SCHULUNG (III)

Werkstatt mit Hannes Weigert und Lars Krüger

8. bis 10. März 2019

 

Die Fläche gehört zum ”sinnlichen Material” der Malerei, sagt Hegel. In seinen Vorlesungen über eine Philosophie der Kunst wird die Zusammenziehung des Raumes zur Fläche mit ”dem Prinzip des Innerlichwerdens” in Verbindung gebracht, In diesem Sinne sucht Steiner in seinen ”Skizzen für Maler” den unmittelbaren Ausdruck des Inneren im äusseren Eindruck wiederzugeben. Die 1922 während der Stuttgarter Vorträge über Malerei enstandenen Aquarelle Sonne (Steiner: ”Ich will etwas malen, was an mich herankommt”) und Mond (”etwas erleben, was sich wie ein Loch hineinbohrt, wie ein kosmisches Loch”) zeigen polare Ansätze im Umgang mit Fläche und Innerlichkeit. Sie werden - zusammen mit ausgesuchten Sätzen aus Hegels Ästhetik – den Inhalt der Malerwerkstatt bilden.

“Die tiefere Frage jedoch geht auf das Prinzip der Malerei, auf die Untersuchung ihrer Darstellungsmittel und dadurch auf die Feststellung desjenigen Inhalts, der durch seine Natur selbst mit dem Prinzip gerade der malerischen Form und Darstellungsweise übereinstimmt, so daß diese Form die schlechthin entsprechende dieses Inhalts wird.” (Hegel)

 

 

Programm

 

 

WERKSCHAU 

Bilder von Hannes Weigert

18. Dezember 2018

 

 

EIN ANDERER BLICK

DER MENSCH SIEHT NUR DAS KLAR IN DER AUSSENWELT,
WAS ER MIT DEM LICHTE SEINES INNEREN BESTRAHLEN KANN.

Rudolf Steiner fÜr den Maler Curt Liebich, 1891

Werkstatt mit Rüdiger Grimm, Achim Leibing und Hannes Weigert

26. und 28. Oktober 2018

 

Programm

 

 

SCHEINENDER MOND

ELEMENTE EINER MALERISCHEN SCHULUNG (II)

Werkstatt mit Hannes Weigert

5. bis 7. Oktober 2018

 

Wie eine Grenze, die auch eine gewisse Schärfe hat, zwischen zwei Welten: der Mond. Über seine Innenkante hinweg werde ich in die Tiefe hinein geführt. Im nächsten Moment wölbt sich mir der Raum entgegen, tritt als ein sich weitender Lichtraum hervor. / Etwas wird. In der Ruhe liegt Bewegung. Die Form des Mondes tritt für meinen Blick zurück, und etwas wächst mir zu, gleichsam aus dem Inneren des Bildes. / Innenlicht - im Inneren ein gedämpftes, fast trübes Licht, nicht strahlend, nicht selbst leuchtend. Eher, wie wenn es dahinter leuchtete. / Ein ”Loch” in der Fläche. Dort, wo das Gelb am hellsten ist, wird es tief. Orange rhythmisiert die Flucht nach hinten. Die grosse Mondsichel rührt sich, wendet sich sachte mit hinein. Die Fläche öffnet sich in einen gefühlten Raum. / Umkehrung der Farbenperspektive: Gelb und Orange treten zurück, weichen in ein sich öffnendes Blau in die Tiefe. Man folgt nach. Der grosse Mond gibt Halt, auch Widerstand – er hält zurück und gibt nach, beides zugleich. Man würde es sonst nicht bemerken: das Eintreten, den Übergang. (H.W.)

 

Programm

 

 

NATURSTIMMUNGEN

RUDOLF STEINERS SKIZZEN FÜR MALER

ELEMENTE EINER MALERISCHEN SCHULUNG (I)

Werkstatt mit Miriam Wahl und Hannes Weigert

Mit einem Vortrag von Wolfgang Tomaschitz

11. bis 13 Mai 2018

 

Rudolf Steiner malte 1922 neun kleine Pastell-Skizzen auf die Frage der Malerin Henni Geck nach einer zeitgemässen Schulung für Maler. Sie tragen Namen wie ‹Sonnenaufgang›, ‹Monduntergang›, ‹Blühende, fruchtende Bäume›. Die Skizzen wurden seit damals vielfältig studiert, interpretiert, kopiert und variiert. Was können wir heute an ihnen erleben? Können sie – noch oder wieder – fruchtbar sein für die Entwicklung der Malerei? Die Werkstatt soll diesen Fragen gewidmet sein, malend-forschend, in gemeinsamer Betrachtung der Skizzen Steiners und im Gespräch. - Miriam Wahl

 

 Programm

 

 

ANWESEND ABWESEND

Seminar mit Rüdiger Grimm, Achim Leibing und Hannes Weigert

13. und 14. Oktober 2017

 

Vom ersten Anfang an wendet der entwickelnde Mensch sich intentional der Welt zu. An der Berührung mit ihr entstehen bedeutsame Erfahrungen: an Ort und Zeit, der Begegnung mit anderen Menschen, in der Teilhabe an einem grösseren Ganzen. Wie die Weltendinge einer ständigen Verwandlung unterliegen, bedarf auch das seelische und geistige Leben des Menschen einer

kontinuierlichen Entwicklung, um nicht starr oder leer zu werden.

Das Seminar « Anwesend – Abwesend» berührt zwei damit zusammenhängende Motive: Durch die Farbe lässt sich die Korrespondenz zwischen innen und aussen, den Nuancen des Seelischen und dem Erscheinungsbild des Raumes durch intensiv erleben. Das andere ist die Frage nach dem Verhältnis von Ich und Leib und von Ich und Welt, die anhand der Heilpädagogik Rudolf Steiners untersucht werden soll.

Der Titel « Anwesend – Abwesend» soll etwas von dem komplexen Beziehungsfeld widerspiegeln, in dem sich Menschen entwickeln, soll aufmerksam machen auf die Gleichzeitigkeit beider: z.B. in der Polarität des Noch-nicht-Anwesenden wie auch des hartnäckig Überkommenen.

Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit, verstärktes Interesse und die Kraft sich intentional auf diese inneren und äusseren Wahrnehmungen einzulassen, kann eine neue, spirituell vertiefte Erfahrung entstehen: Momente und Gelegenheiten für eine auflösende und erneuernde Kraft, sich den

bestimmenden, äusseren Umständen entgegenzustellen und den « Widerstand der Wirklichkeit» durch einen neuen Blick auf die Dinge zu durchbrechen. – Rüdiger Grimm

 

Programm